Klein Platsch

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Klein Platsch

Beitrag von Marlin am Sa Okt 15, 2016 2:53 pm

Ach, ihr glaubt gar nicht, wie seltsam sich das anfühlt, dieses Thema zu eröffnen.. xD
Das ist so eine kribbelige und freudige Anspannung, das ist der Wahnsinn. xD

Da ich diese Geschichte zu veröffentlichen gedenke, sind mir aber natürlich besondere Informationen wichtig.
Daher dachte ich, ich erstelle einfach mal einen Anfangspost, in dem ich alles aufliste, was ich als wichtig empfinde und den ihr als Richtline ansehen könnt, aber natürlich nicht müsst.
Ich verstehe absolut, wenn aufgrund von fehlender Zeit, oder weil es eben einfach nicht euer Thema ist, Kommentare ausbleiben oder kurz gehalten werden.
Aber selbst diese kurzen Kommentare können mir natürlich weiterhelfen.
Es kann ja auch sein, dass es absoluter Müll ist, den ich zusammengedichtet habe.. xP

Aber erst einmal möchte ich euch erklären, wie dieses Buch von mir gedacht ist:

Es soll ein Vorlesebuch werden, für die Altersgruppe 4-6, jüngere und ältere Kinder sind natürlich immer gerne gesehen.. xD
Ich möchte mit diesem Buch das Leben eines Kaiserpinguins beleuchten, so spielerisch und kindlich wie möglich. Es soll in diesem Sinn also kein Lehrbuch sein, sondern den Kindern die Geschichte von Klein Platsch erzählen, die ihnen eben im Hintergrund alle wichtigen Details berichtet, wie ein Kaiserpinguin in der Antarktis aufwächst.
Ein großes Vorbild für diese Art von Geschichte war "Bambi" für mich.
Das Buch ist in einzelne Kapitel aufgeteilt, die für ein einschneidendes Erlebnis im Leben Klein Platschs stehen und einzeln gelesen werden können, aufbauend aber eben das Aufwachsen Klein Platschs repräsentieren.

Welche Dinge mich interessieren:

1. Wie gefällt euch das Kapitel?
2. Was sind die Dinge, die euch gefallen, oder die euch besonders berührt haben/ in Erinnerung geblieben sind?
3. Welche Dinge gefallen euch nicht und warum?
4. Ist die erzählte Geschichte im Kapitel stimmig, kann man sie nachvollziehen?
5. Baut das Kapitel gut auf das vorangegangene auf?
6. Schließt das Kapitel stimmig ab und bereitet auf das Neue vor?
7. Ist der Inhalt verständlich?
8. Ist der Inhalt interessant?
9. Handeln die Figuren nachvollziehbar?
10. Sind die Figuren symphatisch und bleiben im Gedächtnis hängen?
11. Gibt es Rechtschreib- oder Grammatikfehler?
12. Sind alle Sätze verständlich geschrieben?
13. Eignet sich das Kapitel zum Vorlesen?
14. Ist das Kapitel zu lang oder zu kurz?
15. Könnte das Kapitel für Kinder von 4-6 Jahren unverständlich erscheinen?
16. Ist die Sprache interessant gehalten?
17. Gibt es sprachliche Dinge, die Kinder langweilen könnten?
18. Erscheint das Kapitel zu lehrhaft?
19. Können Dinge aus dem Kapitel gelernt werden und wenn ja welche?

Uh, das finde selbst ich viel..
Wie gesagt, ihr müsst auf gar keinen Fall diese Fragen abarbeiten!
Schreibt einfach dass, was euch zu der Geschichte einfällt und wenn ihr Zeit und Lust habt, könnt ihr gerne noch die ein oder andere Frage als Richtlinie verwenden.

Ach, ich bin schon so gespannt..
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Re: Klein Platsch

Beitrag von Marlin am Sa Okt 15, 2016 2:55 pm

Mama und Papa Pinguin

Einmal im Jahr spielt sich in der sonst so leeren Antarktis etwas ganz Besonderes ab.
Von überall strömen Pinguine auf das Eis, springen elegant aus dem Wasser und landen mit einem lauten „Platsch“ auf ihren kugelrunden Bäuchen.
Sie haben sehr lange Zeit im weiten Meer verbracht und sich die Bäuche mit Fischen und anderen Leckereien vollgeschlagen.
Nun fühlt sich das Eis unter ihren Füßen ganz fremd an.
Vorsichtig tasten die Pinguine sich auf dem unbewohnten Untergrund voran und machen vorsichtig die ersten Schritte.
Doch mit jedem Schritt werden sie mutiger und stapfen irgendwann zielstrebig in eine Richtung.
Wo sie wohl hinwollen?
Als die Pinguine einen Platz, umgeben von hohen Bergen, erreicht haben, bleiben sie stehen und beginnen lautstark zu rufen.
Sie rufen sie gegenseitig und verkünden, dass sie angekommen sind.
Viele von ihnen strecken ihren ganzen Körper und sehen sich neugierig um.
Auch Papa Pinguin reckt aufgeregt seinen Kopf in die Luft.
Er sucht einen ganz bestimmten Pinguin.
Immer wieder streckt er sich, um einen besseren Überblick zu bekommen, doch er sieht nur fremde Pinguine.
Dicht an dicht stehen sie da, rufen sich laut etwas zu oder beschweren sich, dass ihnen ein Fremder auf die Füße getrampelt ist.
Nirgends kann Papa Pinguin sein Pinguinweibchen entdecken.
Enttäuscht lässt er den Kopf hängen und seufzt laut.
Doch da!
Hat er nicht ein allzu vertrautes Tröten gehört?
Papa Pinguins Kopf wirbelt herum.
Tatsächlich, sein Pinguinweibchen ist gekommen und watschelt ihm freudig entgegen.
Endlich, nach so langer Zeit, können sich Papa und Mama Pinguin wieder in die Arme schließen.


Zuletzt von Marlin am Mo Nov 14, 2016 12:57 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Klein Platsch

Beitrag von Alcarinque am Mo Okt 17, 2016 10:28 am

Boah, das Forum macht mich grad fertig, wieso auch immer springt es dauernd eine Seite nach vor und dann ist der Beitrag weg. confused

Also nochmal: Auf alle Punkte werde ich wohl eher nicht eingehen können, auch habe ich keine Ahnung von Kindern, inwieweit das also Altersgerecht ist, kann ich nur schwer einschätzen, aber da bist du vermutlich eh die Fachfrau. Very Happy
Ansonsten verstehst du die Kommentare hoffentlich einfach nur als Anmerkungen und nichts weiter.  Very Happy


Die erste Frage wäre mir die nach den Bilder, ich glaub du hast mal geschrieben das du es bebildern möchtest, gibt es dann ein Bild pro Kapitel oder wie hast du das geplant und könntest du das ggf. dazu schreiben wenn du es schon weist?

Mir stellt sich bei dem Text als erstes nämlich die Frage ob man davon ausgehen kann das ein Kind weiß was die Antarktis ist, ob man die vielleicht in einem weiteren Satz erst erklären sollte oder ob das vom Bild übernommen wird?


Der herumwirbelnden Pinguinkopf hat mich irgendwie mehr amüsiert als er eigentlich sollte, irgendwie empfinde ich herumwirbeln in der Situation als etwas zu extrem, aber Sprachgefühl ist immer etwas sehr subjektives...

Was mich etwas stört ist der Wechsel zwischen Mama und Weibchen, das empfinde ich als Stilbruch, da würde ich bei Pinguin Papa und Pinugin Mama bleiben bzw. wenn du Abwechselung willst, ähnliche Begriffe wählen... auch wenn mir da grad nichts anderes einfallen will. XD

(Da bin ich grad echt nicht auf Stand: Treffen die sich nur zum Brüten und sind sonst getrennt unterwegs?)

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Re: Klein Platsch

Beitrag von Veboshi am Mo Okt 17, 2016 11:12 am

Omg ich freue mich soooooo!!!!
Endlich kann man deine Geschichte lesen!
Dann fange ich mal an...

1. Wie gefällt euch das Kapitel?
Es gefällt mir gut, es hat eine schöne Einleitung, beginnt mit den Pinguinen als Sippe, man kann mit ihnen mitfühlen und spührt ihre Gemeinschaft. ^_^
Der Fokus gleitet schön über zum Papa Pinguin :3

2. Was sind die Dinge, die euch gefallen, oder die euch besonders berührt haben/ in Erinnerung geblieben sind?
Dieses aus dem Wasser springen und auf dem Land den Halt wieder finden, finde ich sehr schön umschrieben und ist mir bildhaft, wie auch vom Gefühl her gut in Erinnerung geblieben :3
... Und dass sie sich auf die Flossen treten XD
Aber natürlich auch das Ende, wo sich die beiden in die Arme schliessen ^_^

3. Welche Dinge gefallen euch nicht und warum?
Naja, also ich denke mal nicht, dass man sich gerne auf die Füsse treten lässt, darum mag ich den Teil natürlich nicht so... XD
Ne, an sich gefällt mir alles sehr gut. ^^

4. Ist die erzählte Geschichte im Kapitel stimmig, kann man sie nachvollziehen?
Ja sehr, wie gesagt umschreibst du die Begebenheiten und Gefühle sehr lebhaft! Very Happy

5. Baut das Kapitel gut auf das vorangegangene auf?
-

6. Schließt das Kapitel stimmig ab und bereitet auf das Neue vor?
Ja, es hat ein schönes Ende, allerdings keinen Cliffhänger, also es ist eine in sich geschlossene Geschichte und kein Kapitel, das nach einer Fortsetzung verlangt. Trotzdem will ich natürlich mehr lesen. ;3

7. Ist der Inhalt verständlich?
Ja, absolut.

8. Ist der Inhalt interessant?
Ich finde schon, du hast einen guten Spannungsbogen aufgebaut.

9. Handeln die Figuren nachvollziehbar?
Ja, wie Pinguine halt so sind, ne? ;D Ne wirklich, du hast ihre "Persönlichkeit" gut eingefangen ^_^

10. Sind die Figuren symphatisch und bleiben im Gedächtnis hängen?
Kann man so am Anfang noch nicht so richtig sagen, aber der Papa Pinguin hinterlässt schon einen Eindruck, zumal du ihn schon ein bisschen näher beschreibst und auf ihn eingehst.

11. Gibt es Rechtschreib- oder Grammatikfehler?

"Vorsichtig tasten die Pinguine sich auf dem unbewohnten Untergrund voran und machen vorsichtig die ersten Schritte."
Hier hast du zwei mal "vorsichtig" drin. Wink

"Wo sie wohl hinwollen?"
-> hin wollen

"Als die Pinguine einen Platz, umgeben von hohen Bergen, erreicht haben, bleiben sie stehen und beginnen lautstark zu rufen."
Ich würde den Satz folgendermassen formulieren:
-> Als die Pinguine einen von hohen Bergen umgebenen Platz erreicht haben, bleiben sie stehen und beginnen lautstark zu rufen.
Dadurch ist er nicht so verschachtelt und für Kinder verständlicher. Wink

"Sie rufen sie gegenseitig und verkünden, dass sie angekommen sind."
-> Sie rufen sich gegenseitig und verkünden, dass sie angekommen sind.

"Nirgends kann Papa Pinguin sein Pinguinweibchen entdecken."
Wäre da ein "Aber" am Anfang des Satzes nicht passender, im Zusammenhang mit den anderen Sätzen?

"Immer wieder streckt er sich, um einen besseren Überblick zu bekommen, doch er sieht nur fremde Pinguine."
Ich bin mir nicht sicher, ob dieses erste Komma gesetzt werden muss oder nicht...?

12. Sind alle Sätze verständlich geschrieben?
Siehe oben x)

13. Eignet sich das Kapitel zum Vorlesen?
Auf jeden Fall! Very Happy

14. Ist das Kapitel zu lang oder zu kurz?
Nope

15. Könnte das Kapitel für Kinder von 4-6 Jahren unverständlich erscheinen?
Ne, ich denke nicht.

16. Ist die Sprache interessant gehalten?
Jap

17. Gibt es sprachliche Dinge, die Kinder langweilen könnten?
Ne, finde ich nicht.

18. Erscheint das Kapitel zu lehrhaft?
Üüüberhaupt nicht.

19. Können Dinge aus dem Kapitel gelernt werden und wenn ja welche?
Wie Pinguine leben und sich verhalten. Smile
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Re: Klein Platsch

Beitrag von Marlin am Mo Nov 14, 2016 12:51 pm

@Alcarinque: Vielen lieben Dank für deine Antwort.

@Alcarinque schrieb:Also nochmal: Auf alle Punkte werde ich wohl eher nicht eingehen können, auch habe ich keine Ahnung von Kindern, inwieweit das also Altersgerecht ist, kann ich nur schwer einschätzen, aber da bist du vermutlich eh die Fachfrau. Very Happy
Ansonsten verstehst du die Kommentare hoffentlich einfach nur als Anmerkungen und nichts weiter. Very Happy
Das ist absolut nicht schlimm, die sind ja wie gesagt einfach nur als Inspirationsquelle gedacht, wenn euch nicht einfällt, wie ihr mir behilflich sein könntet.. :-P
Aber wie schon geschrieben, bringt mir ja jeder Gedankenaustausch etwas.. ;-)
Dahingehend interessiert mich auch einfach eure Meinung, ohne dass ihr Fachmänner oder Fachfrauen für etwas sein müsst. Schließlich sind das die Eltern, die das Buch später hoffentlich kaufen, auch nicht, und entscheiden fast ausschließlich aus persönlichen Referenzen.. :-)

@Alcarinque schrieb:Die erste Frage wäre mir die nach den Bilder, ich glaub du hast mal geschrieben das du es bebildern möchtest, gibt es dann ein Bild pro Kapitel oder wie hast du das geplant und könntest du das ggf. dazu schreiben wenn du es schon weist?

Mir stellt sich bei dem Text als erstes nämlich die Frage ob man davon ausgehen kann das ein Kind weiß was die Antarktis ist, ob man die vielleicht in einem weiteren Satz erst erklären sollte oder ob das vom Bild übernommen wird?

Es wird ein Bild pro Seite geben, manchmal auch anders angeordnet ( an den groben Skizzen sitze ich gerade, ich zeige sie euch später, wenn man erkennt, was sie darstellen sollen.. xD). Manche Doppelseiten sind auch nur in Schrift gehalten, das habe ich aber bis jetzt sehr selten. Die Bilder unterstützen also den Text.
Für genaue Angaben: Wo liegt die Antarktis etc, sind dann aber die Eltern verantwortlich.. :-P

Alca schrieb:Der herumwirbelnden Pinguinkopf hat mich irgendwie mehr amüsiert als er eigentlich sollte, irgendwie empfinde ich herumwirbeln in der Situation als etwas zu extrem, aber Sprachgefühl ist immer etwas sehr subjektives...
Behalte ich im Hinterkopf, danke für die Anmerkung.. :-)

@Alcarinque schrieb:Was mich etwas stört ist der Wechsel zwischen Mama und Weibchen, das empfinde ich als Stilbruch, da würde ich bei Pinguin Papa und Pinugin Mama bleiben bzw. wenn du Abwechselung willst, ähnliche Begriffe wählen... auch wenn mir da grad nichts anderes einfallen will. XD

(Da bin ich grad echt nicht auf Stand: Treffen die sich nur zum Brüten und sind sonst getrennt unterwegs?)

Hmm, das stimmt, das wirkt vielleicht zu biologisch. Da muss ich mal gucken, ich wollte allerdings auch nicht zu sehr in die Vermenschlichung reinrutschen.. also im Sinne von "seiner Frau" oder so..

Schwer zu beantworten, da über die Zeit, die die Pinguine im Meer untewegs sind, so gut wie gar nichts bekannt ist.. Momentan geht man aber davon aus (auch weil die Partner zu unterschiedlichen Zeiten an Land kommen), dass jeder Pinguin sich seine Zeit im Meer alleine vertreibt und sie sich dann wieder zum Brüten treffen.. ;-)

@Veboshi:
Oooh Vebo, vielen lieben Dank für deine ausführliche Kritik..

Ich weiß gar nicht, auf was ich zuerst eingehen soll.. xD
Oh doch, du hast den Satz entschachtelt, zudem ich beim besten Willen keine einfachere Lösung gefunden habe.. betriebsblind eben.. xD
Die anderen Fehler werde ich auch gleich beheben, super, dass sie dir aufgefallen sind, ich habe da bei mir schon jegliche Hoffnung aufgegeben, sooft wie ich die Geschichte gelesen habe.. -.-
Das du mit den Pinguinen mitfühlen kannst und alles bildhaft beschrieben findest, ist für mich ein unglaubliches Lob, denn genau das will ich ja erreichen.
Das man die Charakter so ins Herz schließt, dass man sich für ihr Leben und ihre Lebensgewohnheiten zu interessieren beginnt.
Nochmals vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast..
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Re: Klein Platsch

Beitrag von Marlin am Mo Nov 14, 2016 12:56 pm

Papa Pinguin und das Ei

Mama und Papa Pinguin können jedoch nicht lange zusammen bleiben.
Eines Tages hat Mama Pinguin so großen Hunger, dass sie Papa Pinguin verlassen und zum Meer zurückkehren muss.
Papa Pinguin sieht ihr traurig hinterher, doch es tröstet ihn, dass er weiß, dass sie zurückkehren wird.
Außerdem hat sie ihm ein Geschenk dagelassen, ein ganz Besonderes und Wertvolles.
Liebevoll betrachtet Papa Pinguin es.
Es handelt sich um ein kleines Pinguinei, indem ein winziges Küken schläft.
Mit der Zeit wird dieses Küken immer und immer größer werden, solange, bis es nicht mehr in das kleine Ei passt und versucht sich daraus zu befreien.
Doch bis dahin dauert es noch eine Weile.
Bis dahin muss Papa Pinguin sein kleines Küken gut beschützen, denn in der Antarktis ist es bitter kalt und das kleine Pinguinei darf auf keine Fall frieren.
Darum balanciert Papa Pinguin das Ei auch auf seinen Füßen und bedeckt es mit seinen Bachfedern.
So hat es das kleine Pinguinei schön warm.
Als es jedoch besonders kalt wird und Schneestürme über das Eis toben, muss auch Papa Pinguin sich aufwärmen.
Dazu kuschelt er sich ganz eng an die anderen Pinguinväter, die so einen großen Kreis bilden.
Die Pinguine in der Mitte haben es am wärmsten und gemütlichsten. Aus diesem Grund wechseln sich auch alle Pinguine mit den Plätzen ab. Jeder darf mal in der Mitte stehen und jeder muss auch einmal an den Rand, wo der eisige Wind gegen ihre Rücken weht.
Und so stehen alle Pinguinväter dicht aneinandergedrängt und warten darauf, dass sich die Stürme legen.
Und sie warten.
Und warten.
Und warten.
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Re: Klein Platsch

Beitrag von Alcarinque am Mo Nov 14, 2016 2:04 pm

@Marlin schrieb:Hmm, das stimmt, das wirkt vielleicht zu biologisch. Da muss ich mal gucken, ich wollte allerdings auch nicht zu sehr in die Vermenschlichung reinrutschen.. also im Sinne von "seiner Frau" oder so..
Ja, Frau passt auch nicht, das stimmt. Ein bisschen vermenschlichen lässt sich vermutlich nicht vermeiden, aber andere Begriffe wie Mama/Papa wollen mir auch grad nicht einfallen. *nichthilfreich* -.-


Zum neuen Kapitel, was mir da aufgefallen ist:

[...]Doch bis dahin dauert es noch eine Weile.
Bis dahin muss Papa Pinguin sein kleines Küken gut beschützen, [...]
Fällt mir sonst oft nicht auf, das "bis dahin" kommt mir aber hier etwas zu nahe beieinander vor?


Beim Erklären der Platzordnung im Pinguinheizkreis: Das klingt für mich sehr nach Erklärbär. Hast du schon versucht das in die Geschichte mit einzubauen?
Als das er vielleicht anfangs außen ist, friert, dann rein darf und wenn er sich aufgewärmt hat selbst wieder mit einem frierenden abwechselt oder so?
Oder macht du bewusst solche kurzen "Wissenseinschübe"?

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Re: Klein Platsch

Beitrag von Veboshi am Mo Nov 14, 2016 2:32 pm

Juhu, ich darf wieder Korrekturen machen! xD

"Papa Pinguin sieht ihr traurig hinterher, doch es tröstet ihn, dass er weiß, dass sie zurückkehren wird."

-> "...doch es tröstet ihn zu wissen, dass sie zurückkehren wird."


"Außerdem hat sie ihm ein Geschenk dagelassen, ein ganz Besonderes und Wertvolles."

-> Besonders und wertvoll klein geschrieben, da sich die Adjektive auf das Nomen "Geschenk" beziehen. Würden sie ohne Vorsatz für sich alleine stehen, schreibt man sie aber gross. Wink


"Liebevoll betrachtet Papa Pinguin es.
Es handelt sich..."

-> "Es" steht am Satzende und am Satzanfang, das liest sich bisschen holprig.
Vorschlag:
"Papa Pinguin betrachtet es liebevoll.
Dabei handelt es sich..."


"Es handelt sich um ein kleines Pinguinei, indem ein winziges Küken schläft."

-> in dem; auseinander geschrieben.

in dem = da drin, aber: indem = dadurch


"Mit der Zeit wird dieses Küken immer und immer größer werden, solange..."

-> Auch hier wieder: so lange, im englischen übersetzt als "as long as",
aber solange übersetzt als "meanwhile", währenddessen


"Doch bis dahin dauert es noch eine Weile.
Bis dahin..."

-> "Bis dahin" steht zwei mal, allerdings passt es irgendwo auch vom Lesefluss her... Kannst du entscheiden, ob dus drin lassen willst oder nicht Smile


", denn in der Antarktis ist es bitter kalt..."

-> bitterkalt wird zusammengeschrieben. Wink


"...und bedeckt es mit seinen Bachfedern."
-> Bauchfedern. Wink


"...die so einen großen Kreis bilden."

-> Ich finde die Umschreibung etwas irreführend, da man sich einen Kreis eher so vorstellt, dass alle rundherum im Kreis stehen, also auf der Aussenlinie des Kreises, nicht in der Mitte davon. Stattdessen würde vielleicht "Teppich" oder "Fleck" passen.
Also: "Dazu kuschelt er sich ganz eng an die anderen Pinguinväter, wodurch ein grosser, dunkler Pinguin-Teppich inmitten des weissen Eises entsteht."
Oder sowas x)


Das Ende wirkt sehr düster, aber ich mag es, erinnert mich an "Der kleine Eisbär", wo er in einem Schneesturm nach seinen Eltern sucht Very Happy Da würde auch eine Ansicht von weiter weg gut passen, wo man die Pinguine alle zusammengepfercht stehen sieht und die Winde den Schnee über sie wehen. :3

Ich mag das Kapitel, denn es beschreibt den Zusammenhalt der Pinguine sehr gut, sowie auch den Aufbruch und den Abschied von Mama Pinguin. Ein Thema, mit dem sich Kinder auch irgendwann auseinandersetzen müssen, und wenn das gleich zu Anfang der Geschichte geschieht, dann ist es danach um so erquickender, über etwas so fröhliches wie ein Wiedersehen und dazu noch ein schlüpfendes Pinguinküken zu lesen ^w^
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Re: Klein Platsch

Beitrag von Marlin am Di Nov 15, 2016 1:32 pm

@Alcarinque schrieb:Ja, Frau passt auch nicht, das stimmt. Ein bisschen vermenschlichen lässt sich vermutlich nicht vermeiden, aber andere Begriffe wie Mama/Papa wollen mir auch grad nicht einfallen. *nichthilfreich* -.-
Ja, ich muss da einfach noch mal überlegen, irgendwann kommt mir da vielleicht der Geistesblitz. ;-)

Das "bis dahin" ist sogar mit Absicht so gesetzt, um da eine Verbindung zwischen den Sätzen zu schaffen und zu verdeutlichen, wie lang der Zeitraum ist, den Papa Pinguin auf das Ei aufpassen muss. Aber wenn sich das eher störend liest, überlege ich mir da nochmal was zu.

Eigentlich nicht, aber da konnte ich nicht widerstehen, weil ich das so sozial finde.. xD
Mal sehen, wie ich das löse..



@Veboshi:

Ach, wenn ich so deine ganzen aufgedeckten Rechtschreibfehler sehe, überkommt es mich kalt.. xD
Ich hoffe das steigert sich jetzt nicht von Kapitel zu Kapitel.. xP

Ok, du bist jetzt professionell eingestellte Schachtelsatzvereinfacherin.. xD
Ich sitze immer stundenlang davor und komme nie darauf, wie man das einfach machen kann..

Ansonsten merze ich die Fehler gleich mal aus.. und sehe mir noch einmal ein paar Grammatikbücher an.. xP

Ja, das "bis dahin" war mit Absicht gesetzt, um eben einen Zusammenhang zu schaffen und die Zeitspanne noch einmal zu verdeutlichen.. Aber Alca fiel es auch eher negativ auf.. ich denke ich gucke mal, was noch ein paar andere Leute dazu sagen und dann entscheide ich, wie es besser klingt.

Mit dem Kreis bin ich auch sehr unzufrieden, mir fiel nur nichts besseres ein. Deine Vorschläge finde ich da schon sehr passend, da die Form des Ganzen ja auch eher irrelevant ist bzw dann auf dem dazugehörigen Bild zu sehen sein wird.
Das überarbeite ich dann auch noch mal. :-)

"Der kleine Eisbär" und "Bambi" waren tatsächlich auch meine beiden Vorbilder, wahrscheinlich rutschen dadurch auch unbemerkt ähnliche Situationen oder Beschreibungen mit rein. :-)
Ich finde es gerade sehr interessant, dass ich durch eure Analysen auch noch einmal darüber reflektieren kann, warum ich manche Dinge so schrieb, wie ich sie schrieb. Das düstere war so nämlich gar nicht beabsichtigt, aber ich glaube da ich mich einfach in dem Moment sehr mit den Pinguinen assozierte, passierte es einfach. Denn schließlich ist ihnen kalt, sie haben Hunger, es ist dunkel und sie dürfen auf gar keinen Fall das Ei verlieren. Da passt wohl nicht wirklich ein fröhlicher Schreibstil. xP
Ja, so habe ich das Bild auch gestaltet. Also in der sehr groben Erstfassung, die Ausarbeitung kommt später.. :-)

Ach wie schön, dass es dir gefällt und das auch das rüberkommt, was ich als wichtig empfinde. Razz
Ja das stimmt, ich habe erst sehr lange überlegt, ob ausgerechnet Kaiserpinguine für kleine Kinder geeignet sind, eben weil es im ersten Moment so "unmenschlich" ist, dass zuerst Mama das Küken verlässt und dann später ja auch der Papa.
Aber dann dachte ich, dass es eigentlich sogar sehr gut übertragbar ist, denn die Eltern kommen ja immer wieder, was ja dann einen ähnlichen Effekt hat, wie wenn Kinder zum Kindergarten oder zur Schule gebracht werden.
Und irgendwie finde ich es auch gut, dass Kinder erfahren, dass Familie und Kinderbetreuung bei anderen Tieren eben auch anderes ablaufen kann.
Und das anders in dem Fall nicht gleich schlecht sein muss.
Und ja, Klein Platsch hat dann auch bald seinen großen Auftritt.. xD

So, und nun fühlt euch beide geherzt und kräftig umarmt, ihr wisst gar nicht, wie sehr ihr mir damit weiterhelft..
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Re: Klein Platsch

Beitrag von Veboshi am Mi Nov 16, 2016 10:26 am

Wegen dem Problem mit "Pinguinweibchen" und "Mama Pinguin", wie wärs damit:

Auch Papa Pinguin reckt aufgeregt seinen Kopf in die Luft.
Er sucht eine ganz bestimmte Pinguindame(, die ihm sehr viel bedeutet).
Immer wieder streckt er sich, um einen besseren Überblick zu bekommen, doch er sieht nur fremde Pinguine.
Dicht an dicht stehen sie da, rufen sich laut etwas zu oder beschweren sich, dass ihnen ein Fremder auf die Füße getrampelt ist.
Nirgends kann Papa Pinguin sein Pinguinweibchen entdecken.
Enttäuscht lässt er den Kopf hängen und seufzt laut.
Doch da!
Hat er nicht ein allzu vertrautes Tröten gehört?
Papa Pinguins Kopf wirbelt herum.
Tatsächlich, die Pinguinmama(, nach der er sehnlichst gesucht hat,) ist gekommen und watschelt ihm freudig entgegen.
Endlich, nach so langer Zeit, können sich Papa und Mama Pinguin wieder in die Arme schließen.


Ja, das "bis dahin" war mit Absicht gesetzt, um eben einen Zusammenhang zu schaffen und die Zeitspanne noch einmal zu verdeutlichen.. Aber Alca fiel es auch eher negativ auf.. ich denke ich gucke mal, was noch ein paar andere Leute dazu sagen und dann entscheide ich, wie es besser klingt.
Den Bezug kann man ja auch anders herstellen, in dem man z. B. beim zweiten "Bis da hin" (wobei mir grad auffällt, dass man das auch auseinander schreibt XD) sagt "In der Zwischenzeit" oder "Währenddessen".


Ja, ich finde auch, dass es gut ist, dass du dafür Kaiserpinguine gewählt hast. :3
Für mich ist das Abschied nehmen immer noch ein grosses Thema, aber gerade bei meinem Umzug habe ich auch gemerkt, dass das Leben trotzdem weiter geht und dass nach einem "Verlust" oder eben "Abschied" das Wiedersehen um so schöner ist
Dass das in deinem Kinderbuch thematisiert wird und auch so rübergebracht, finde ich super! Very Happy

*knuddel back* Bin gerne deine "professionell eingestellte Schachtelsatzvereinfacherin" xDDD
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Re: Klein Platsch

Beitrag von Marlin am Mi Nov 16, 2016 4:27 pm

Dame ist ein gutes Wort.
Zumal es auch zeigt, das Pinguine sehr edel sein können und nicht nur trottelig, tappsig.. xP

Ja, mit währenddessen habe ich das jetzt auch gelöst, klingt auch sehr gut. Smile

Ach schön.
Aber du hast natürlich Recht, an sich ist Abschied nehmen auch ein schwieriges Thema, wenn man schon erwachsen ist.
Ich hoffe ich habe für die nächsten Trennungen auch eine gute Möglichkeit gefunden, sie gut zu veranschaulichen.. Smile

Da bin ich beruhigt, sonst verhedder ich mich irgendwann selbst noch in meinen Sätzen.. xD
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Re: Klein Platsch

Beitrag von Fumasu am Fr Nov 25, 2016 5:48 pm

Hey Marlin,
erst einmal ein großes Lob. Die Geschichte ist toll und Flüssig zu lesen. Die meisten Dinge hat Vebo bereits aufgelistet. Daher will ich dir nicht noch mehr Arbeit geben und zum anderen Fehlt mir auch ein wenig die Zeit.

Ich wollte dir aber auf jeden Fall Bescheid geben, das mir deine Geschichte sehr gefällt und ich mir zu der Geschichte auch die Bilder im Kopf gut vorstellen kann. Smile Es wird für mich an keiner Stelle langweilig. Doch Du kannst noch eine menge raus holen. Wie und was, das hat dir Vebo bereits geschrieben. Smile

Ich bin schon auf den nächsten Abschnitt gespannt. Wink

Lieben Gruß
Fumi. Smile

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Re: Klein Platsch

Beitrag von Marlin am Mo Dez 05, 2016 6:04 pm

Ich schicke erst einmal das nächste Kapitel der Geschichte hinterher und hoffe, dass ich im Laufe des Abends auch noch Zeit finde, auf die restlichen Beiträge im Forum einzugehen.

Klein Platsch


Doch irgendwann sind die Schneestürme endlich vorbei und die Pinguinväter können wieder langsam über das Eis watscheln, um sich etwas die Beine zu vertreten.
Dabei sind sie ganz vorsichtig, denn jeder von ihnen trägt auf seinen Füßen ein kleines Pinguinei.

Auch Papa Pinguin läuft ganz behutsam über das Eis.
Immer wieder bleibt er stehen, zieht seinen Bauch ein und vergewissert sich, dass sein Ei noch da ist.
Er ist etwas besorgt.
Das kleine Pinguinei ist wirklich sehr klein. Viel kleiner als all die anderen Pinguineier.
Schnell bedeckt Papa Pinguin es wieder mit warmen Federn.
Er ist sich trotzdem sicher, dass aus dem Ei ein ganz besonderes Küken schlüpfen wird.

Plötzlich, an einem Tag, an dem die Sonne das Eis blinken lässt, ist es endlich soweit.
Papa Pinguin spürt, wie das Ei auf seinen Füßen anfängt zu zittern und versucht hin und her zu rollen.
Es knackt und knistert und kleine Risse ziehen sich durch die Schale.
Papa Pinguin ist auf einmal ganz aufgeregt, er kann es kaum erwarten, dass sein kleines Küken schlüpft.
Mit einem Mal beginnt das ganze Ei zu vibrieren und schaukelt dabei wild hin und her.
Vorsichtig stupst Papa Pinguin es sanft mit der Schnabelspitze an, worauf es einen kurzen Moment ganz still liegt.
Doch dann, mit einem lauten Krachen, zerbricht die ganze Schale.
Nun sitzt auf Papa Pinguins Füßen ein kleines Küken und schaut neugierig in die Welt.
Liebevoll betrachtet Papa Pinguin es.

„Endlich bist du da, mein kleiner Pinguin“, flüstert er ihm zu.
„Mama Pinguin und ich haben uns schon einen Namen für dich überlegt, als du noch im Ei schliefst.
Du wirst von jetzt an Klein Platsch heißen.“

Das kleine Küken sieht Papa Pinguin mit großen Augen an.
Dann piepst es laut und durchdringend  und hört erst wieder auf, als Papa Pinguin ihm sanft mit der Schnabelspitze über den Kopf streicht.

„Hast du Hunger mein Kleiner Pinguin?“, fragt Papa Pinguin das Küken.

Klein Platsch überlegt.
Bis jetzt hatte er noch nie Hunger gehabt.
Wie sich das wohl anfühlt?
Im Moment kann Klein Platsch nur ein unangenehmes Ziehen und Zwicken in der Magengegend verspüren.
Ob das dieser Hunger ist?
Papa Pinguin beugt sich zu Klein Platsch herunter und nickt ihm aufmunternd zu:

„Ich habe noch etwas Fisch für dich aufgehoben. Ich kann dich damit füttern, bist du satt bist.“

Klein Platsch ist nun neugierig geworden.
Er möchte unbedingt ausprobieren, wie dieser Fisch schmeckt.
Als Papa Pinguin beginnt ihn zu füttern, merkt Klein Platsch wie das Zwicken und Ziehen im Magen langsam verschwindet.
Der Bauch grummelt nun auch nicht mehr.
Zufrieden und satt kuschelt sich Klein Platsch in Papa Pinguins Bauchfedern.
Er merkt, wie ihm langsam die Augen zufallen und Papa Pinguin ihm noch eine Gute-Nacht-Geschichte erzählt.
Doch noch vor dem Ende der Geschichte ist er eingeschlafen.

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Re: Klein Platsch

Beitrag von Alcarinque am Di Dez 06, 2016 7:56 am

Sehr schön, gefällt mir. Very Happy Auch wenn ich es etwas irritierend finde das der (die) Kleine gleich alles versteht, aber anders ließe sich das vermutlich nicht machen nehme ich an. :gruebel:

Was mir von der Begriffen aufgefallen ist: das die Sonne das Eis blinken lässt, klingt für mich ein bisschen nach einem nervösen Autoblinker. XD
Da würde ich eher glitzern, strahlen, leuchten, funkeln oder so verwenden?

Auch das vibrierende Ei lässt mich eher an ein Handy denken, aber ein besserer Begriff will mir auch gar nicht einfallen, "zucken" klingt auch irgendwie nicht ganz richtig, hüpfen klingt eher komisch (außer das wäre Absicht, hüpfende Eier gibt es bei Zeichentrickfilmen ja gerne mal) ... hm.

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Re: Klein Platsch

Beitrag von Marlin am Do Jan 12, 2017 12:19 am

@Alcarinque schrieb:Sehr schön, gefällt mir. Very Happy Auch wenn ich es etwas irritierend finde das der (die) Kleine gleich alles versteht, aber anders ließe sich das vermutlich nicht machen nehme ich an. :gruebel:

Leider nein. Ich hatte überlegt, aber das hätte das Buch nur noch in die Länge gezogen und wäre auch ziemlich unspannend gewesen, weil sehr schwer eine irgendwie geartete Kommunikation möglich ist, ohne alles über tausend Zeilen zu erklären.. xP

@Alcarinque schrieb:Was mir von der Begriffen aufgefallen ist: das die Sonne das Eis blinken lässt, klingt für mich ein bisschen nach einem nervösen Autoblinker. XD
Da würde ich eher glitzern, strahlen, leuchten, funkeln oder so verwenden?
Funkeln finde ich schön, das nehme ich.. Very Happy

@Alcarinque schrieb:Auch das vibrierende Ei lässt mich eher an ein Handy denken, aber ein besserer Begriff will mir auch gar nicht einfallen, "zucken" klingt auch irgendwie nicht ganz richtig, hüpfen klingt eher komisch (außer das wäre Absicht, hüpfende Eier gibt es bei Zeichentrickfilmen ja gerne mal) ... hm.

Gerade deshalb wollte ich hüpfen nicht nehmen, es erinnert mich so an dieses übertriebene Comiceigehüpfe.. xD
Ich hoffe einfach die Kinder haben noch nicht so die Verbindung mit Handys.. obwohl das wohl eher Wunschdenken ist.. xP
Ich musste dabei aber tatsächlich an die "vibrierende Anspannung" denken und fand es daher ganz passend.. Smile
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Re: Klein Platsch

Beitrag von Veboshi am Do Jan 12, 2017 10:14 am

Ach, das habe ich ja schon vor Ewigkeiten gelesen und noch nicht kommentiert! I´m sorry ^^'

Also mich irritiert iwie gerade das Wort "Beine", weil ich mir Pinguine einfach nicht mit Beinen vorstelle, auch wenn sie welche haben xD
Wie wäre es stattdessen mit sowas wie "...um sich die kalten Glieder aufzuwärmen" , wobei "Glieder" für ein Kind vielleicht auch etwas zu befremdlich klingt... Nuja, war nur ein Vorschlag, wenns dir so gefällt wies ist, lass es so xD

"Dann piepst es laut und durchdringend und hört erst wieder auf"

Da hats zwei Abstände zwischen "durchdringend und" Very Happy


Joh, weitere Fehler finde ich keine mehr. Smile
Ich mag dieses Kapitel, es ist so schön ruhig, im Vergleich zum letzten, wodurch ein schöner Rythmus entsteht. :3

Dass Klein Platsch von Anfang an alles versteht, fand ich im ersten Moment auch etwas irritierend, aber dann dachte ich, dass das schon Sinn macht, schliesslich musst du ja irgendwie seine Geschichte erzählen. x)
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Re: Klein Platsch

Beitrag von Marlin am Do Jan 12, 2017 8:54 pm

Vielen Dank auch für dein Feedback Vebo.. :3

Haha das kann ich gut nachvollziehen, ich hatte auch zuerst Füße geschrieben, aber das wäre dann ja doppelt gewesen. So können die Kinder sich vielleicht an die Pinguinbeine gewöhnen. xD

Juchuu, mal ein Kapitel ohne viele Fehler.. Very Happy
Ich glaube so langsam kann ich ein wenig Kontrolle lesen, ohne ganz betriebsblind zu sein.. xP

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Re: Klein Platsch

Beitrag von Marlin am Mi Jan 18, 2017 2:41 pm

Weiter gehts.. Very Happy

Mama Pinguin kehrt zurück und Klein Platschs erste Wörter

Als Klein Platsch am nächsten Tag erwacht, sind alle Pinguine ganz aufgeregt und watscheln nervös hin und her.
Die anderen Pinguinküken, die ebenfalls auf den Füßen ihrer Väter sitzen, piepen ganz laut, denn sie wollen wissen, was los ist.
Auch Klein Platsch ist ganz aufgeregt.
Er tritt von einem kleinen Pinguinbein auf das andere und streckt neugierig seinen Kopf aus Papa Pinguins weichen, warmen Federn,
Dann piepst er fragend.
Papa Pinguin beugt sich zu Klein Platsch herunter und lacht ihm glücklich zu,

„Mama Pinguin kommt zurück, mein kleiner Pinguin.“

Klein Platsch beginnt ganz genau jeden einzelnen Pinguin zu beobachten, der aus der Ferne auf sie zukommt.
Ist das vielleicht Mama Pinguin, oder doch eher das?
Sie sind noch so weit weg, dass alle Pinguinmütter für Klein Platsch gleich aussehen.
Und keine von ihnen läuft ihn seine Richtung.
Klein Platsch beginnt schon etwas traurig zu werden, da trötet Papa Pinguin plötzlich ganz laut.
Er ruft und ruft immer wieder, so lange, bis sich einer der Pinguinmütter aus der Gruppe löst und so schnell wie möglich zu Klein Platsch und Papa Pinguin gelaufen kommt.
Ist das Mama Pinguin? fragt Klein Platsch sich.
Er kann es kaum erwarten, dass sie endlich bei ihm und Papa Pinguin ankommt.
Endlich steht sie dann vor ihnen.
Sie begrüßt Papa Pinguin und die beiden umarmen sich sehr lange.
Dann beugt Mama Pinguin sich zu Klein Platsch herunter.

„Und wer bist du, kleiner Pinguin?“, fragt sie ihn schmunzelt.

„Das ist unser Klein Platsch“, stellt Papa Pinguin sein Küken stolz vor.

Klein Platsch strahlt Mama Pinguin an.
Er ist sehr glücklich darüber, dass sie jetzt hier bei ihm ist.
Dann nimmt Klein Platsch all seinen Mut zusammen, öffnet den Schnabel und sagt ganz laut:

„Mama und Papa!“.
Er ist sehr stolz auf sich, dass seine ersten Wörter so gut gelungen sind und lächelt seine Eltern zufrieden an.
Mama Pinguin stupst ihn daraufhin zärtlich mit dem Schnabel an:

„Du bist aber wirklich ein sehr schlauer kleiner Pinguin, kannst du denn auch schon andere Wörter sagen?“

Klein Platsch überlegt eine Weile.
Dann sprudeln die Wörter nur so aus ihm heraus.
Er erinnert sich an all die Geschichten, die Papa Pinguin ihm erzählte und wiederholt all die Wörter daraus, die er sich traut.
Manche klingen noch nicht ganz richtig, aber Mama und Papa Pinguin scheinen trotzdem sehr stolz auf ihn zu sein.
Doch durch das ganze Reden wird Klein Platsch immer schläfriger und irgendwann fallen ihm die Augen zu.
















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